Der letzte "Zipfel" der Ried Vogelsang (in Richtung Mörbisch), der insgesamt rund 8 Hektor umfasst, wird "Gugel" genannt. Davon werden 1,7 Hektar von der Familie Feiler bewirtschaftet. Der Boden hier ist der typische Schiefer und Granit-Gneis Urgesteinsboden. Allerdings mit etwas mehr Lehm im Oberboden wie in der Ried Vogelsang. Das gibt den Weinen insgesamt mehr Fülle und Körper.
Im Besonderen zeigt sich das beim Merlot, der allgemein als weich und wenig tanninhaltiger Wein gilt. Diese Eigenschaften hängen jedoch stark vom Boden ab, auf dem die Reben gedeihen. In der Ried Gugel bringt der Merlot kräftige und füllige Fruchtaromen und viel Extrakt.
Auch der Einfluss der Botrytis ist an diesem Standort sehr gut. Der Welschriesling wird regelmäßig auch als Süsswein geerntet. Vom Muskat Ottonel konnten 2002 und 2004 auch ein Ruster Ausbruch gelesen werden.

