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  • Die Rotweine

    Das Ruster Hügelland bietet ideale Voraussetzungen für die Erzeugung großer Rotweine.

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  • Ruster Ausbruch

    Der Ruster Ausbruch ist nicht nur für uns die Krönung der Weine.

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Willkommen im "virtuellen" Weingut Feiler-Artinger

Ich freue mich über Ihren Besuch bei uns - auf unserer website. 

Hier finden Sie alle Informationen zu unseren Weinen, unserer biodynamischen Arbeit und natürlich viel Nützliches wie aktuelle und zukünftige Termine.

Und natürlich haben Sie auch die Möglichkeit gleich direkt im Webshop zu bestellen, um noch schneller großes Trinkvergnügen zu Hause genießen zu können.

Kurt Feiler

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Die WEINLESE 2021...

...ist fürs Erste schon wieder geschafft!
Wir haben am Mittwoch den 08. September mit dem Sektgrundwein vom Blaufränkisch ruhig und gelassen die heurige Weinernte gestartet. Ab Montag, dem 13. September, ging es mit einer großen Mann- Und Frauschaft so richtig zur Sache. 3 Wochen und einen halben Tag später wurde mit den Cabernet Sauvignon die Ernte der trockenen Rot- und Weißweine abgeschlossen. Wow! Dank wunderschnönem Wetter im September und großartigen, gesunden und reifen Trauben war das heuer im Rekordtempo erledigt. Das Bild unten zeigt mich mit der letzten Traube vom CS.
UND, das darf schon verraten werden: Es kündigt sich ein super Wein an. Die Trauben waren und sind reif, knackig, voll Frucht und Frische, Süße und guter Säure. Was will man mehr!?

Wir warten nun noch etwas zu und auf die Edelfäule (Botrytis). Ich denke, dass es nicht sehr lange dauern wird, bis wird die heurige Weinlese mit den Süßweinen dann vollständig eingebracht haben werden.
Wobei: den ersten Ruster Ausbruch des Jahrgangs 2021 haben wir schon im Keller! Die Neuburger hatten wunderschöne, schön geschrumpfte Botrytisnester in den Trauben, die wir natürlich nicht einfach weggeworfen, sondern extra ausgelesen haben. Immerhin 60 Liter sind´s geworden!



Das tolle Wetter lädt nicht nur zum Verkosten der bereits gefüllten tollen 2020er und anderen Weine ein. Es ist auch ideal, um sich zu bewegen! Vor allem Radfahren und Wandern sind nun angesagt. Wer auf dem Weg durch unsere Weingärten eine Rast machen möchte, dem seien die von uns errichteten Plätze (siehe Bild - aktuell sind die Weingärten daneben auch schon sehr schön grün!) empfohlen. Hier lässt sich nicht nur die Zeit verstreichen und Kraft tanken sondern man kann auch den wunderschönen Ausblick über den See genießen.

            


2020... 

... wird uns noch lange in Erinnerung bleiben. Leider nicht positiv. Aus Sicht des Weines, darf der Blick zurück aber keinesfalls negativ sein:
Das Jahr 2020 begann mit einem viel zu trockenen "Winter", der diesen Namen nicht verdient. Es war wie zuletzt schon öfters in den "Wintermonaten" deutlich zu mild und der sonst in dieser Jahreszeit übliche Regen blieb diesmal gänzlich aus. Kein allzu großes Problem für (vor allem ältere) Rebstöcke, die mit ihren tief reichenden Wurzeln über mehr Wasservorräte verfügen. Aber für den Rest der Landwirtschaft, vor allem diverse einjährige Feldkulturen, war die Situation sehr ungünstig.
Durch die Trockenheit war das Wachstum der Reben im Frühling, der eigentlich fast schon ein Sommer war, deutlich langsamer und schwächer als in anderen Jahren. März und April waren eben sehr sonnig und zu warm für die Jahreszeit. Rechtzeitig zur Blüte der Reben im Mai kam dann der Regen doch noch. Für uns bedeutete das sehr gemischte Gefühle: Einerseits die Erleichterung, "endlich!", weil die Reben nun frisches förmlich herbeisehnten, andererseits die Sorge, "warum gerade jetzt!", weil eine rasche Blüte bei trockenem Wetter einfach das Ideal ist. Die jungen Beeren sind in und gleich nach der Blüte am empfindlichsten für eine Infektion mit Pilzkrankheiten. Bei trockenem Wetter ist die Gefahr einer solchen wesentlich geringer. Aber wie sich später zeigte gab es heuer auch trotz des Regens keine oder kaum Infektionen und die Trauben blieben 2020 so gesund wie selten zuvor! Der Regen und die damit einhergehenden deutlich kühleren Temperaturen haben aber für eine sehr lange dauernde Blüte gesorgt und wegen des "schlechten" Wetters wurden einige Beeren nicht befruchtet. Diese fielen dann ab, die Trauben verrieselten und blieben teils sehr lockerbeerig.
Durch den Regen wurde das Wachstum der Weinstöcke deutlich beschleinigt. Es war nun viel zu tun: neue Triebe am alten Holz ausbrechen, die rasch länger werdenden Triebe in den Drahtrahmen einstricken und eine erste zarte Entfernung basaler Blätter, um eine zu dichte Laubwand zu verhindern. Der Sommer war im Juli und größtenteils im August auch ein richtiger "Sommer wie damals". Es war sehr sonnig, sehr warm, aber ohne extreme Hitze und vor allem die Nächte waren angenehm mild, teils fast ein wenig kühl. Gerade dadurch sollten die Trauben viel Frucht und Frische behalten - JA, wie sich nun gegen Ende des Jahres schon sagen lässt! Ab dem 20 Juli startete zuerst beim Pinot Noir, kurz darauf auch bei Zweigelt und Blaufränkisch die Verfärbung der Beeren und die Reifephase begann.
Der tolle Sommer endete in vielen Teilen Österreichs mit großem Getöse. Ende August zogen einige sehr heftige Gewitter und Unwetter über das Land, die für teils erheblichen Schaden auch an Weintrauben sorgten (z.B. massiver Hagl in Spitz, Wachau). Rust blieb von all dem immer verschont, ja bei uns regnete es immer nur ein klein wenig. Dabei gab es auch Hagel am Leithagebirge und in Gols! Eine Gefahr anderer Art für die Weintrauben stellten heuer wieder einmal die Stare dar. Es war auffällig, dass schon ab der Kirschblüte im Mai heuer so viele Vögel wie noch nie hier waren. Und sie wurden dann zur Ernte immer mehr. Daher haben wir ab Mitte August fast alle Weingärten, vor allem jene in denen wir Süßweine ernten wollten, gut eingenetzt. Rückblickend kann gesagt werden, dass es anders noch als im letzten Jahr, heuer genützt hat. Unser Süßwein, der Ruster Ausbruch, erhielt heuer den besonderen Herkunftsstatus "DAC" weshalb wir 2020 unbedingt einige Ruster Ausbruch Weine ernten wollten.


DIE WEINLESE 2020 ...

... ist seit dem 01. Dezember auch schon wieder Geschichte. Mit der Ernte eines Ruster Ausbruch DAC Welschriesling mit beeindruckenden 35 ° KMW (Klosterneuburger Mostwaage) wurde die heurige Ernte beendet.
... hat am 02. August mit den Trauben für Sektgrundwein (vom Blaufränkisch) und dann so richtig am 7. September begonnen. Bei zumeist perfektem Wetter - warm, aber nicht heiss und kühlen Nächten, die die Frische und Fruchtigkeit der Trauben bewahrte - schritt die Lese zügig voran. Am 09. Oktober wurde mit dem Cabernet Sauvignon die Haupternte für heuer abgeschlossen. Jetzt, gegen Ende des Jahre, wo die meisten Weine schon fertig vergoren sind, kann ein äußerst positives Resümée gezogen und eine sehr vielversprechende Wein Zukunft des Jahrganges 2020 in Aussicht gestellt werden...
Im Oktober wurde das Wetter deutlich herbstlicher. Teils dichter Nebel, oft auch über Mittag hinaus, war sehr häufig. Die Ernte der letzten Rotweine konnte trotzdem perfekt abgeschlossen werden. Für den Botrytis Pilz, die Edelfäule, die wir für die Süßweine brauchen, herrschten nun perfekte Bedingungen. Es dauerte daher auch nicht mehr lange, um den ersten Süßwein, eine Auslese vom Chardonnay, zu ernten. Am 20. Oktober war es so weit. Die Edelfäule hatte nun überall die verbliebenen Trauben infiziert, aber für höhere Prädikate wie Beerenauslese oder Ruster Ausbruch waren die Trauben noch zu feucht bzw. zu wenig konzentriert. Es fehlte der Wind, um das Wasser zu verdunsten und die Beeren so richtig schrumpfen zu lassen.
Es dauerte noch gut einen Monat, bis es dann so weit war! Am 23. November konnte in der Weissburgunder in der Riede Wald als erster Ruster Ausbruch für das heurige Jahr geerntet werden. Und dieser war mit 37° KMW gleich richtig konzentriert! In den folgenden 8 Tagen konnten alle anderen noch am Stock hängenden Trauben gelesen werden. Traminer und Zweigelt sind perfekte Beerenauslesen, Chardonnay, Ruländer, Welschriesling und Gelber Muskateller hatten über 30° und verheißen wunderschöne Ruster Ausbruch Weine!


TERMINE 2021

Freitag 05. und Samstag 06. November - Ruster Herbstzeitlos - Verkosten in den Ruster Weingütern



ÖFFNUNGSZEITEN: MONTAG bis SAMSTAG von 08.00 bis 19.00